tonraumfrankfurt – ein kreatives Audioprojekt in Frankfurt entsteht

Im Spätsommer des Jahres haben sich eine Handvoll Musik- und Audioschaffende in Frankfurt zusammengefunden, um eine gemeinsame Idee Wirklichkeit werden zu lassen und gründeten dazu den Verein tonraumfrankfurt (Verein in Gründung).

Die Idee dabei ist, in Frankfurt-Rödelheim eine Art Hackerspace für Musik und Ton aufzubauen, einen Ort, um zu üben, zusammen zu musizieren, Aufnahmen auf hohem Niveau zu erstellen, einen gemeinsam zu Nutzenden Ressourcenpool an Audio- und Bühnentechnik sowie Bildungsangebote zu Themen wie zum Beispiel Selbstvermarktung, Technik oder anderen interessanten Gebieten.

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Deaddrops in Frankfurt am Main

Deaddrop in Frankfurt am Main

Im Jahre 2010 wurde von dem in Berlin lebenden Künstler Aram Bartholl während seines Aufenthaltes in New York City das Projekt Dead Drops  ins Leben gerufen. Wie in so vielen seinen Kunstprojekte spielt Aram Bartholl mit den scheinbaren oder bestehenden Unterschieden zwischen realen und virtuellen Welten und Wirklichkeiten und überführt die eine in die andere.

Das Projekt Deaddrops besteht aus einem weltweit wachsenden offline-Datennetz. USB-Sticks werden im öffentlichen Raum eingemauert und stehen ohne Zugangsrestriktionen allen frei, die dort Daten ablegen oder Daten abrufen möchten. Deaddrops können von Jederfrau und Jedermann installiert werden. Auf der Projektwebsite wird beschreiben wie das am besten geht und wie neue angelegte Dead Drops in einer Datenbank mit Bezeichnung, Standort, Fotos und Eintrag in einer Karte dokumentiert und auffindbar gemacht werden können.

In Frankfurt gibt es derzeit sieben acht Dead Drops (im Suchfeld der Datenbank den Namen eingeben den Umkreis auf 10 km erhöhen). Sie laden, mit Notebook und USB-Kabel ausgerüstet, auf einen ausgiebigen Stadtspaziergang der anderen Art ein. Echte Nerds können sich auch die Geodaten der jeweiligen Standorte auf der Projektseite sich in ihr GPS-Gerät laden und sich so den Zielen nähern, ein gewöhnlicher Stadtplan tut es aber genauso.

Ein paar schöne milde Wochenenden werden wir sicher noch haben – genug Zeit um die Dead Spots der Stadt abzulaufen oder neue Dead Spots anzulegen …

Noch ein paar Links:

  • Ein CTE-Podcast von Tim Pritlove mit Aram Bertholl – ausführliches Gespräch über seine Arbeiten: http://chaosradio.ccc.de/cre181.html
  • Das Blog von Aram Bertholl: http://datenform.de/blog/
  • Dead Drops sind ungeschützte USB-Speicher, es könnten sich also durchaus Viren oder ähnliches auf den Sticks befinden. Daher mindestens mit aktuellen Virenscannern diese durchstöbern. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sich auch ein Linux-Live-CD brennen und mit dieser den Rechner booten, bevor auf einen Dead Spot zugegriffen wird. Eine solche (kostenlose) Live-CD findet sich zum Beispiel hier: http://www.ubuntu.com/

 

Freie Notensatzsoftware Denemo

Ein Softwaretipp für Musikerinnen und Musiker:

Die freie Notensatzsoftware Denemo liegt in einer neuen Version für Linux und Windows vor. Verbessert wurde die MIDI-Unterstützung. Als Unterbau verwendet Denemo das ebenfalls freie Programm LilyPond.

Gefunden habe ich es bei Golem, hier zum Artikel: http://www.golem.de/0901/64829.html

Ein echtes Stück Netzwerkarbeit gab es am Freitag, 21.1. im Salon 13, den Räumen des BOK in Offenbach zu bewundern…Kulturnetz, Bund Offenbacher Künstler, Radio Sisu…Frankfurter u. Offenbacher haben kooperiert. Am Ende kamen fast 100 Gäste, darunter zahlreiche Finnen, um nach einem Vortrag über die eigenartigen Kunstformen finnischer Aussenseiter von Dirk Hülstrunk, zur Musik der DJanes Outi und Kirsi von Radio Sisu, mit finnischen Häppchen, Bier und Rentierblut versorgt, eine finnische Party zu feiern…Dank an Alle, die sich dafür engagiert haben. Die ersten Bilder gibts auf der Homepage von Sisu Radio, der finnischen Sendung auf Radio X

Ausblick Februar:

Mi., 4.2., 16-17 Uhr, Knallfabet auf Radio X, Livegast: Reiner Weiss vom Weissbook-Verlag
Fr. 13.2., Oho!, 20:30: Poetry Slam Frankfurt, Cafe 1, Fachhochschule Frankfurt
Di. 17.2., Lesebühne “Wort&Klangbildstelle” im Bett mit Timo Brunkes “Kommunikazumutung – verzweit”

Am 21. Mai gibt es parallel zur MinipressenMesse Mai ein weiteres Produkt exzessiver Netzwerkarbeit zu besichtigen. Playing With Words – ein hochkarätig besetztes internationales SoundArtFestival im Gallus Theater, mit Jaap Blonk (NL), Jörg Piringer (A), Ansuman Biswas (GB), Nye Perry (GB), Sianed Jones (GB). Ein Kooperationsprojekt von Kulturnetz mit dem CRISAP-Institute, London.

1st Frankfurt Girl Geek Dinner

http://i64.photobucket.com/albums/h161/digital_femme/ggd_FFM_200.png

The Digital Femme (Carmen Villardar) hat wieder ein neue Projekt in Frankfurt am Start. Nachdem sie das monatliche Netzwerk-Frühstück-Kennenlern-Treffen likemind ins Leben gerufen hat, hat sie jetzt auch das Girl Geek Dinner in die Stadt gebracht.

Auch hier geht es neben den Themen Internet, Technik, neue Gadgets, Tools und was sich so alles damit anstellen lässt in erster Linie um Kennenlernen und Vernetzten, hier aber speziell Frauen unter sich – was nicht heißen soll, dass Männer ausgeschlossen sind, aber das wird alles noch genauer auf der Website erklärt.

Hier jedenfalls – erste Gelegenheit zum Kennenlernen – eine Einladung zum ersten Frankfurter Girl Geek Dinner:

Open Invitation to Our 1st Frankfurt Girl Geek Dinner
Tuesday, 16 September 2008

The 1st Frankfurt Girl Geek Dinner will officially take place on Thursday October 2, 2008 at the Brotfabrik, Frankfurt – Hausen. The event starts with a „mixer & elixir“ from 6:30pm – 7:15pm’ish.

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Freie Musik :: Silent bells – Mozaïc

Kurz vor dem Urlaub noch mal eine Musikperle vom frischen Franzosen:

Just seven months after releasing his first discographic trial „The Great Noise“, Silent Bells strikes back with his first LP in a mood/style of his own. As the title of the album suggests, Mozaïc is a real patchwork, an motley ensemble filled with influences and colors that are mixed together, even crushed, without never reaching the perfect harmony. Electronic music leads this union, creating a cross-over between rock, dub and world-ambient. This new Silent Bells release presents a synthese between instrumental, analogic, acoustic and electronic musics, trying to bring to each one more than just an exotic touch. „Mozaïc“ features a real downtempo collaboration with spanish dj/producter [wi-ni]2.0 on „La Herencia“.

Steht unter einer freien cc-Linzenz und kann bei Fresh Pulp Records angehört und heruntergeladen werden.
Auf das Relase bin ich bei Starfrosch gestoßen.

Urheberrecht im Alltag

… heißt eine Publikation, die bei der Landeszentrale für politische Bildung neu erschienen ist und dort für 2 € bezogen werden kann:

Nicht nur Musiker, Autoren und Künstler müssen sich heute mit dem Thema Urheberrecht beschäftigen, sondern auch Musikliebhaber und Internetnutzer. Fragen, die sich bei der Nutzung digitaler Medien stellen, sind für Laien nicht einfach zu beantworten. Und die Veränderungen im Urheberrecht geben sogar Juristen Rätsel auf.

iRights.info erklärt einfach und verständlich, was man beim Kopieren von CDs beachten muss: Welche Regeln gibt es, wenn man eigene Musik macht, Filme dreht oder Bücher schreibt? Wie funktionieren freie Lizenzen? Wie hat sich das Urheberrecht entwickelt? Und was bedeutet das für Autoren und Nutzer? iRights.info wurde 2006 mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. 2008 erhielt es den Klicksafe Preis für Sicherheit im Internet.

Oder einfach im Netz auf den Seiten von iRights nachlesen, dort finden sich immer aktuelle Informationen zum Thema.

Wie sich der Lebensunterhalt mit Musik bestreiten lässt …

… versucht sich eine Theorie der „1.000 treuen Fans“ zu nähern. Das wäre die kritische Masse, um genügend Einkommen zum Leben zu erwirtschaften – sofern so viele Glieder der Wertschöpfungskette beim Dealen mit Musik wie möglich bei den Künstlerinnen und Künstlern bleiben. Die heutigen Distrubutions- und Publikationsmöglichkeiten ermöglichen inzwischen viele Aufgaben in Eigenregie zu übernehmen. Mehr darüber als Einstieg hier: „Von Musik leben können“ auf Headspins.

Soweit die Theorie. Wie es in der Praxis für Musikerinnen und Musiker aussieht, ist hier noch mal schön zusammengefasst: „Musiker und ihr gerechter Lohn“ auf Basic Thinking Blog. Nur mal so zum nachdenken.

(Via boogie)