Kulturnetz gibt Räume im Kleinen Zentrum auf. Abschiedsfeier 24.10., 16:30

Liebe Freundinnen und Freunde des Kulturnetzes,

seit drei Jahren sind wir in der Nordweststadt aktiv und gestalten die kulturbezogene Gemeinwesenarbeit mit. Leider müssen wir zum 31.10.14 unsere Räumlichkeiten im „Kleinen Zentrum“ aufgeben – unsere Arbeit geht aber „auf Sparflamme“ weiter!

Liebe Mitakteure „rund ums `Kleine Zentrum`“, wir danken Ihnen / Euch herzlichst für die Zusammenarbeit laden Euch zu einem „Abschiebs-Trunk“ am 24.10.14 um 16:30 Uhr in unsere Vereinsräume ein, bevor wir diese abgeben und gemeinswam den Restmüll aufräumen.

Wir bedanken uns herzlich bei Frau Annette Püntmann, die uns immer tatkräftig bei der Umsetzung unserer Projekte unterstützt hat! Weiterhin bedanken wir uns herzlich bei Herrn Horst Schulmeyer, der uns seitens der Stadt Frankfurt immer wieder Projekte finanziert hat!

Besonderem Dank gebühren:

Herrn  Michael Bloeck, unserem Vorstandkollegen, der den Mietvertrag mit unterschrieben hat und für uns immer da war, wenn wir Fragen zu Ausstellungsgestaltung hatten. Claus Triebinger, dem Vorsitzenden des Vereins SOS-Alltag e.V., der mit uns anfangs zahlreichen Beratungsgespräche führte,  uns Spenden gab und Mitarbeit stellte, der die Erstberatung für überschuldeten Menschen mit uns durchführte. Dem Verein mabin e.V., der uns Stühle und Tische für drei Jahre geliehen hat. Frau Ute Schuler vom Zentrum für Weiterbildung, die uns ideell und projektmäßig unterstütze.

Nachfolgend möchten wir skizzieren, was wir in den vergangenen drei Jahren umsetzen konnten:

Veranstaltungen Teilnehmer
Eröffnungsveranstaltungen – einjähriges Bestehen des Projektes (250 Gäste) 250
Mitgestaltung des Bayrams mit der As-Salam-Moschee-Gemeinde und Al Karama 50
2 x Iftaveranstaltungen 60
5 x Mitgestaltung der und Teilnahme an den „neighbour-day“- und „open-air-festivals 250
Mitgestaltung des und Teilnahme an Zirkus-Event „Zap-Zarap“ 30
3 x Kulturtage mit dem Zentrum für Weiterbildung für Jugendliche 90
21 x Kunstworkshops, Ausstellungen, und Lesungen; 3 x Trommel- und Musikworkshops 126
2 x Aktives Mitwirken bei der Theater-Veranstaltung „Sabas Töchter“ 50
Internetcafe mit Schulungen und Sonntagsfrühstück (1,5 Jahre) 180
Versuch, eine „interkulturelle und –religiöse Plattform Nord-West“ zu installieren 10
50x Überlassungen der Räume an Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils bzw. an Stadtteil-Gruppen 750
150 Veranstaltungen 1846

Darüberhinaus wirkten wir von Anfang an an der Entstehung des „Verein für Kultur- und Sozialzentrum (Vokus 398) mit und engagierten uns in verschiedensten Stadtteil-Arbeitskreisen.

In den drei Jahren haben direkt und indirekt (kooperativ) ca. 150 Veranstaltungen durchgeführt und begleitet und mehr als 1846 Stadtteilbewohner erreicht.

Unsere ehrenamtliche Arbeit lässt sich wie folgt beziffern:

150 Veranst .x 4 Stunden (Vorb. /teilw. Durchf., Nachb.) x 3 Kräfte  1800 Stunden

Die freiwillig Engagierten waren Stadtteilbewohnerinnen und –bewohner, Freunde des Vereins, Vereinsmitglieder und Vereinsvorstände.

Insbesondere die ehrenamtliche Arbeit hat das Projekt drei Jahre lang erfolgreich „am Leben erhalten“

Trotz intensivster Bemühungen unserseits haben sich nur wenige Institutionen im Sozialraum auf eine Zusammenarbeit mit uns eingelassen. Kooperationen gelangen mit dem Quartiersmanagement, dem KiFaz, dem freiberuflichen Pädagogen Stephan Grüthner, dem örtlichen Jugendclub, dem Verein „Brücke 71“, „Sense“ und dem Verein „Shumei“.

1001 Mit lieben Grüßen Ali Karakale und Steffen Schmidt