Antikörper – Buchvorstellung & Live Hörspiel Performance

Di., 18.3., 20 Uhr
Ausstellungshalle 1A
Schulstrasse 1a, 60594 Frankfurt

HuelsTrunk – Text, Stimme, Loops, Frequenzgenerator
BrandStifter – Bild, Stimme, Sample Keybord, Vintage-Beats, Spielzeug

Infos:
www..dirkhuelstrunk.de, www.brand-stiftung.net, Youtube: http://youtu.be/RvbGsvG5_Is, http://gonzoverlag.wordpress.com/

Ende 2013 erschien im im GONZO Verlag Mainz mit dem zweisprachigen Buch „Antikörper/Antibodies“ (dt./engl) die Neuauflage einer ungewöhnlichen künstlerischen Kooperation zwischen dem Frankfurter Autor/Soundpoeten HuelstTrunk und dem Mainzer Fluxus Künstler/Musiker Brandstifter. Texte und Bilder aus 1-Hilfe Büchern und medizinischen Werken bilden die Grundlage für ein grotesk-surreales Spiel mit Worten und Bildern. Die künstlerische Umdeutung verwandelt das klinisch-sterile Ausgangsmaterial zu einem poetisch-vielschichtigen-absurden Theater menschlicher Zustände, die nach dem LEGO-Prinzip aus den gleichen Bauteilen immer neu kombiniert werden.

Antikörper/Antibodies war von Anfang an nicht nur als Buch konzipiert sondern als komplexes literarisch-künstlerisch-musikalisch-performatives Projekt mit einer spielerisch-schrägen Klang- & Bild-Performance als Live-Version. Ausgehend von Cut-up-Texten und Collagen aus Medizinbüchern, verbinden BrandStifter und HuelsTrunk klinische Texte und Träume, Körperteile und ganzheitliche Gedanken mit Stimme, Samplekeybord, Loops, (Herz) Rhythmusmaschinen, geräusch- und bilderzeugenden Verfahren völlig neu.
Groteske Fleischlegos geistern als Bilder durch den Raum. Es entsteht ein absurd-komisches Hörschauspiel medizinischer Sprach-Bilder und Bild-Sprache.

Die Performance Antikörper/Antibodies wurde im November 2009 in New York und Madison uraufgeführt und seitdem beim Literaturfestival Mainz, im Mousonturm Frankfurt und im Literaturhaus Wien präsentiert.

Antikörper/Antibodies –
BrandStifter & HuelsTrunk
antikörper/antibodies
a-medizinische Collagen und Cut-ups
ISBN: 978-3-944564-03-6
96 Seiten
Gonzo Verlag, Mainz 2013

Mit freundlicher Unterstützung durch das
Kulturamt Frankfurt